Sechzig Kilo sind weg, aber der Kopf hinkt hinterher. Ein Essay über das „Phantomschwergewicht“ im Spiegel, die Paranoia vor zerbrechenden Stühlen und den Beamten im Gehirn, der die neuen Körpermaße einfach noch nicht abgestempelt hat.
Kategorie: Achtsamkeit
Zahlen schaffen Klarheit, auch beim Essen. Doch warum müssen Ernährungsdaten in der Cloud landen? Aus diesem Gedanken entstand „Kennwert“: Ein Kalorien-Tracker, der konsequent auf Privatsphäre setzt. Keine Registrierung, reine lokale Speicherung, kostenlos. Ein digitales Werkzeug für alle, die ihre Bilanz kennen, aber nicht teilen wollen.
Intervallfasten klingt immer nach Fitnessstudio für Fortgeschrittene – dabei will ich nur endlich wieder den Hosenknopf zu bekommen, ohne dass er zur Gefahr für Dritte wird.
Kleidung ist mehr als Stoff – sie spiegelt unser Selbstbild wider. Nach meiner Abnahme von über 50 Kilo begann ich, meinen Stil neu zu entdecken. Vom Verstecken hinter Business-Hemden bis hin zu Jogginghosen im Meeting – ein persönlicher Weg zu mehr Selbstbewusstsein und Freiheit.
Mein Magen und ich – Fernbeziehung. Ich esse, er schweigt. Oder brummt. Oder schickt Signale, so undeutlich wie WLAN im Keller. Schwierig zu merken, wann Schluss ist. Also schaue ich auf den Teller. Und da geht der Ärger los…
Der schlimmste Gegner beim Abnehmen ist oft nicht der Alltag oder das Essen – sondern die eigene Stimme im Kopf. Dieser Text zeigt, wie ich gelernt habe, mit negativen Selbstgesprächen umzugehen und mir selbst wieder zum Verbündeten zu werden.
Kochen für eine Person ist kein Rückschritt, sondern eine Haltung. Zwischen Röstis und Joghurt, Einkaufsliste und Airfryer lerne ich: Wer für sich kocht, kann viel über sich selbst erfahren – und manchmal sogar genießen.
Ich habe das Snoozen nicht aufgegeben. Aber ich mache es anders. Und besser. Heute ist der Morgen kein Kampf mehr – sondern ein stilles Versprechen an mich selbst.