Ich kann jetzt sogar wieder Socken im Stehen anziehen – ein kleiner Sieg des Gleichgewichts. Und bei jedem Lauf bestätige ich mir: Ich bin noch leistungsfähig
Meistens begleitet mich meine Playlist durch den Park, quer durchs Wohngebiet und zurück. Ohne Musik ist Joggen wie Kuchen ohne Glasur – geht schon, aber fehlt was.
Früher habe ich jeden Morgen auf die Waage gestarrt, als würde sie einen Brief aus Hogwarts überbringen. Stillstand? Katastrophe. Minus 200 Gramm? Euphorie. Plus 100 Gramm? Weltuntergang.
Natürlich gibt es Menschen, die einfach loslaufen, ohne einen einzigen Wert zu messen. Ich bewundere das. Aber ehrlich? Mir machen Zahlen Spaß. Kilometer, Pace, Herzfrequenz, Höhenmeter – ich feiere sie alle.
Mein Magen und ich – Fernbeziehung. Ich esse, er schweigt. Oder brummt. Oder schickt Signale, so undeutlich wie WLAN im Keller. Schwierig zu merken, wann Schluss ist. Also schaue ich auf den Teller. Und da geht der Ärger los…
Intervallfasten nach 16:8 – für viele eine einfache Formel. Für mich ein Lernprozess zwischen Spontanverabredungen, Büroalltag und Pasta am Abend. Was funktioniert, was nicht – und warum es trotzdem passt.
Sauerkraut, Kefir, Kimchi – was wie eine neue Einkaufsliste klingt, hat meine Ernährung verändert. Denn wer den Darm füttert, füttert mehr als nur die Verdauung. Ein Erfahrungsbericht über kleine Umstellungen mit spürbarer Wirkung.
Pausen sind kein Aussetzen, sie sind Teil des Trainings. Wer regelmäßig läuft, sollte bewusst regenerieren – nicht nur für die Muskeln, sondern auch für die Freude am Laufen. Ich erzähle, warum meine Knie das inzwischen besser wissen als mein Kopf.
Der schlimmste Gegner beim Abnehmen ist oft nicht der Alltag oder das Essen – sondern die eigene Stimme im Kopf. Dieser Text zeigt, wie ich gelernt habe, mit negativen Selbstgesprächen umzugehen und mir selbst wieder zum Verbündeten zu werden.
Ich wollte alles richtig machen: Mehr Eiweiß, weniger Snacks. Der Körper hatte andere Pläne. Was passierte, als ich mich mit Protein überforderte – und was mir mein Bauch dabei über Ernährung beigebracht hat.
Ich laufe drei Mal die Woche. Egal ob Regen, Wind oder Sonne. Warum das kein Heldentum ist, sondern Übung in Haltung – und was Pfützen, Laubbläser und Hitzestaus damit zu tun haben – erzähle ich in diesem Text.
Kochen für eine Person ist kein Rückschritt, sondern eine Haltung. Zwischen Röstis und Joghurt, Einkaufsliste und Airfryer lerne ich: Wer für sich kocht, kann viel über sich selbst erfahren – und manchmal sogar genießen.