Sonntag, Kunst des Ignorierens: Eine zerbrochene Bank, umgeben von beschaulichem Laub und dem beruhigenden Geräusch einer Kreissäge – das perfekte Setting für einen Ausflug, den ich doch nicht wirklich genieße. Warum auf einer Bank sitzen, wenn das Leben weitergeht? Ein Hoch auf den Weg und die Ameisen, die es auch nicht eilig haben!
Schlagwort: Motivation
Das untere Fach im Keller-Regal lässt sich schwer öffnen. Eine Schiene hängt, weil ein Versandkarton darunterklemmt, einer vom letzten Sommer. Dahinter drei Pulverdosen, eine angebrochen,
Auf Kilometer sechs fällt es auf: Im Kopf schweigt es. Der Reporter, der Verhandler und die Stimme aus der Körperbild-Abteilung haben ihre Sendung eingestellt. Über das leise Programm, das übrig bleibt, wenn der Hauptsender abschaltet.
Manchmal schleicht sich das Lob heimlich an einem vorbei, als ob es nach einem Büro-Schnack schnell ins Aufzugshäuschen flüchtet. Schließlich wartet niemand auf die Urkunde des Erfolgs. Niemand ist da, um den Fortschritt zu beglaubigen. Aber hey, solange der Gürtel passt und das Brot dick aufgeschnitten wird, sind wir doch alle Gewinner!
Die Hochzeit beginnt ohne mich, aber da bin ich, auf der Tanzfläche! An einem Ort, an dem meine Beine schneller sind als mein Kopf – was für eine Premiere! Von früherer Schüchternheit keine Spur mehr. Statt nur zu gucken, tanze ich jetzt, als wäre ich ein Hauptdarsteller in dieser Komödie namens Leben.
In einer Fußgängerzone bleibt jemand vor einem Schaufenster stehen, und ich brauche zwei Sekunden, bis ich verstehe, dass dieser Jemand ich bin. Im Glas steht
Neulich gefragt: „Was ist dein Zielgewicht?“ Antwort: keine Ahnung! Während andere auf die perfekt gebaute Diät-Landschaft warten, mache ich einfach den Spatenstich. Kein Ziel heißt weniger Druck – einfach in die richtige Richtung bewegen. Die beste Zahl? Na, weniger als vorher und mehr als genug! Wer braucht schon genaue Pläne?
Drei Bewegungsformen habe ich probiert, bevor klar wurde: Laufen war nicht meine Wahl. Laufen war der Rest. Das erste Vorstellungsgespräch fand im Yoga-Studio statt. Duftkerzen,
Langsam laufen zeigt dir, ob du laufen liebst. Denn du bekommst nichts geschenkt: kein Tempo-High, keine Statistik, keinen Schulterklopfer von der App.
Ich kann jetzt sogar wieder Socken im Stehen anziehen – ein kleiner Sieg des Gleichgewichts. Und bei jedem Lauf bestätige ich mir: Ich bin noch leistungsfähig
Meistens begleitet mich meine Playlist durch den Park, quer durchs Wohngebiet und zurück. Ohne Musik ist Joggen wie Kuchen ohne Glasur – geht schon, aber fehlt was.
Früher habe ich jeden Morgen auf die Waage gestarrt, als würde sie einen Brief aus Hogwarts überbringen. Stillstand? Katastrophe. Minus 200 Gramm? Euphorie. Plus 100 Gramm? Weltuntergang.